Pecha Kucha Präsentation in der Softwareentwicklung
Wir sind begeistert von eurem Feedback zu „Amazing ideas and freaky challenges in software development“ powered by Pecha Kucha bei OMICRON electronics und bedanken uns für einen gelungenen Abend mit euch. Wie versprochen, lassen wir euch auf dieser Seite die Pecha Kucha Präsentationen und Videos zukommen.
Inhalt
Philipp Salzgeber – Heckatron 11111011110
Philipp Salzgeber, ehemalige Pressefotograf und jetzt Softwareentwickler bei Bachmann, erzählt von einem inspirierenden Hackathon-Event. Im Jahr 2014 organisierte sein Team einen 24-Stunden-Hackathon in einer rustikalen Halle. Dieser kreative Wettbewerb ermöglichte es den Teilnehmenden, innovative Softwareprojekte zu entwickeln, wobei nur drei einfache Regeln galten. Philipp schildert die Herausforderungen und Erfolge des Events, die kreative Teamarbeit, die unkonventionelle Location und einige beeindruckende Ergebnisse, die die Entwicklungsabteilung bereicherten.

Cornelia Faisst – Architektur Safari
Cornelia Faisst, Architektin und Dozentin an der Universität Liechtenstein, führt uns auf eine faszinierende „Architektursafari“. In ihrer Pecha Kucha Präsentation stellt sie beeindruckende Projekte vor, die sie im Rahmen ihres Studiums realisiert hat. Cornelia erläutert den Einsatz innovativer Softwaretools und Plugins, die in der modernen Architektur entscheidend sind. Sie zeigt, wie visuelle Programmierung und spezialisierte Software wie Grasshopper und Caramba bei der Gestaltung energieeffizienter Gebäude verwendet werden. Von der Entwicklung eines preisgekrönten Architekturprojekts bis hin zu nachhaltigen Gebäudetechnologien gibt Cornelia einen tiefen Einblick in die Verbindung von Architektur und Software.

Martin Kropp – aWall – A New Approach for Improving Effectiveness of Agile Teams
Martin Kropp, Professor an der FH Nordwestschweiz, stellt in seiner Pecha Kucha Präsentation ein innovatives Projekt vor: aWall – ein neuartiger Ansatz zur Verbesserung der Effektivität von agilen Teams. Martin gibt einen Überblick über die Entwicklung dieser multitouchtauglichen Plattform, die aus einem Forschungsprojekt in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Angewandte Psychologie hervorgegangen ist. Er zeigt, wie aWall agile Kommunikation und Kollaboration durch eine nahtlose Integration von analogen und digitalen Methoden unterstützt, um die Teamarbeit zu optimieren. Besonderes Augenmerk liegt auf der Anpassung an bestehende Prozesse und der Förderung der Interaktion innerhalb von Teams.

Yavuz Yilmaz – User Experience Design
Yavuz Yilmaz von Webolous erläutert, dass User Experience Design (UX) nicht nur die visuelle Gestaltung, sondern die gesamte Interaktion zwischen Mensch und Maschine umfasst. Er betont die Bedeutung von intuitivem Design, das Fehler vermeiden und kontinuierlich durch Methoden wie Lean User Experience und agile Entwicklung verbessert werden sollte. Durch schnelle Prototypen und regelmäßiges Feedback kann man effizient herausfinden, was funktioniert, und das Produkt fortlaufend optimieren.

Christoph Klocker – How to move Software into the Cloud
Christoph Klotter von Vedanova stellt in seiner Pecha Kucha Präsentation eine Plattform-as-a-Service (PaaS) Lösung vor, die es Entwicklern ermöglicht, sich auf die Applikationsentwicklung zu konzentrieren, ohne sich um die Verwaltung von Servern kümmern zu müssen. Die Lösung integriert verschiedene Systeme und Dienste in die Cloud, bietet automatische Skalierung, Backup-Optionen und ein einfaches Abrechnungssystem. Mit der Wahl von Amazon Web Services (AWS) als Cloud-Anbieter konnte eine flexible und leistungsstarke Infrastruktur realisiert werden, die es den Kunden erlaubt, Server nach Bedarf zu starten, zu stoppen und zu überwachen. Die Lösung zielt darauf ab, die Komplexität der Serververwaltung zu reduzieren und Kosten durch nutzungsbasierte Abrechnung zu optimieren.

Werner Heimpel – Ansichten über krumme Kurven od. der Einsatz der Spline-Interpolation in einer CNC-Steuerung
Werner Heimpel von der Firma NUM gibt in seiner Pecha Kucha Präsentation einen spannenden Überblick über die Bedeutung der Spline-Interpolation in CNC-Steuerungen. Er erklärt, dass bereits im 16. Jahrhundert Babylonier mit algebraischen und geometrischen Methoden arbeiteten, um ihre Umwelt zu beschreiben. In der modernen Technik ermöglicht die Spline-Interpolation eine präzise mathematische Beschreibung von Kurven, die für CNC-Steuerungen entscheidend ist. Werner beschreibt verschiedene Interpolationsmethoden wie die Bézier- und Akima-Interpolation und hebt hervor, dass Spline-Interpolation aufgrund ihrer Fähigkeit zur glatten Kurvenanpassung und reduzierten Welligkeit besonders geeignet ist.

Thomas Wolber – HeartBeats
Dr. Thomas Wolber, Kardiologe, sprach in seiner Pecha Kucha Präsentation über die Verschmelzung von Medizin und digitaler Technologie zur Überwachung des Herzrhythmus. Er erklärte, wie das Herz über ein Leben hinweg etwa drei Milliarden Mal schlägt und seine Leistung anpassen kann, etwa durch Steigerung der Blutmenge bei Sportlern. Dr. Wolber stellte vor, wie moderne Technologien wie tragbare EKGs und eine speziell entwickelte Software zur Überwachung und Analyse von Herzrhythmus-Störungen eingesetzt werden, um präzisere Diagnosen und Behandlungen zu ermöglichen. Er betonte die Notwendigkeit der interdisziplinären Zusammenarbeit und Benutzerfreundlichkeit für den langfristigen Erfolg solcher Systeme.

Martin Mueller – Explaining the world of a software engineer using comics
Martin Müller präsentierte humorvoll, wie Comics die Welt des Software Engineerings erklären können. Sein Vortrag, „Explaining the World of Software Engineering Using Comics“, nutzte Comics, um komplexe Sachverhalte für Softwareentwickler und Projektleiter verständlicher zu machen. Er zeigte, wie Comics Probleme verdeutlichen können, die für Entwickler klar, für das Management aber oft schwer nachvollziehbar sind. Anhand von Beispielen erklärte er die Schwierigkeiten bei der Umsetzung und Kommunikation von Softwareprojekten, wie etwa die Probleme bei der Definition von Schnittstellen oder die häufigen Missverständnisse zwischen Entwicklern und Projektleitern.

Jodok Batlogg – CrateIO Your Elastic Data Store
Jodok Batlogg stellte in seiner Pecha Kucha Präsentation CrateIO vor, ein innovatives Startup, das sich auf die Herausforderungen im Bereich Big Data und verteilte Datenbanken spezialisiert hat. Batlogg, Mitgründer und Geschäftsführer, erklärte, wie traditionelle Datenbanklösungen oft an ihre Grenzen stoßen, wenn es um Skalierbarkeit und Verwaltung großer Datenmengen geht. Er erläuterte, wie ihr Ansatz auf Verteilung und Synchronisation von Daten setzt, um die Effizienz und Verfügbarkeit zu verbessern. Mit einer jüngsten Investition von 1,5 Millionen US-Dollar aus dem Risikokapitalbereich in Vorarlberg hebt sich das Unternehmen hervor. Die Mission des Unternehmens ist es, leistungsstarke, verteilte Datenbanklösungen zu entwickeln, die den wachsenden Anforderungen im Bereich Big Data gerecht werden.

Michael Guntli – Flow based software design for embedded systems
Michael Gundlig von der Firma IMT stellte sein Konzept Flow based software design for embedded systems vor, das sich auf Softwaredesign und Systemarchitektur konzentriert. Er erklärte, wie dieser Ansatz, inspiriert von der objektorientierten Programmierung, es ermöglicht, unabhängige Komponenten zu erstellen, die durch Nachrichten miteinander kommunizieren. Besonders in komplexen Systemen, wie beispielsweise in der Medizintechnik, ermöglicht diese Methode eine flexible und modulare Entwicklung, die Wartung und Erweiterung der Software erleichtert und die Systemdynamik verbessert.


Dr. Patrick Fritz

Danke fürs organisieren, hat Spaß gemacht.
Hallo Christoph,
vielen Dank für dein Lob! Hoffe du bist 2016 wieder dabei.
Beste Grüße
Patrick
hallo patrick,
danke dir für die tolle organisation.
es war eine neue erfahrung, die ich machen durfte. danke dafür.
habe den abend auch nach dem offiziellen programm genossen.
lg werner