Wie kann ich die Flexibilität im Unternehmen erhöhen?

gepostet am 5. Dezember 2017
aktualisiert am 24. Mai 2024

Flexibilität ist das neue Zauberwort im Unternehmenskontext. Die Zeiten konstanter Absatzmärkte sind längst vorbei – falls sie jemals da gewesen sind. Einmal ist mehr Arbeit da, einmal weniger. Dementsprechend gilt es flexibel zu reagieren, was nach Duden so viel heißt wie das eigene Verhalten anzupassen.

Inhalt

Flexibilisierungsmaßnahmen

Nun ist der Mensch ein Gewohnheitstier und wirklich nicht bekannt für anpassungsfähiges Verhalten. Vielleicht ist der Aufschrei gerade deshalb so groß, wenn von Flexibilisierungsmaßnahmen die Rede ist. Leider sind auch die Antworten auf die Forderungen nach Flexibilität nicht besonders anpassungsfähig. Fast schon reflexartig geht es um neue Arbeitszeitmodelle.

Die Wahrheit ist, so gut ein Arbeitszeitmodell im Sinne der Flexibilität auch sein mag, es kann immer nur einen gewissen Teil der Nachfrageschwankungen ausgleichen. Bei einem Workshop mit Barbara Kellner von Deloitte & Touche habe ich das Modell „Flex-Ability“ kennen gelernt. Das Modell zeigt weitere, wesentliche Hebel der Flexibilität auf, die man unbedingt beachten sollte.

Tom Skaro

„Durch den Führungskreis Qualitätsmanagement habe ich eine Plattform, die es mir ermöglicht schwierig empfundene Themen, gemeinsam mit den Kollegen, welche dieselben oder ähnliche Herausforderungen haben, zu diskutieren und zu bewältigen. Durch die Beratung und den offenen Austausch in diesem Gremium sowie durch die Unterstützung der sehr gut ausgewählten Referenten, sind die Lösungsansätze im Endeffekt einfacher als man denkt. “

Tom Skaro
Leiter QUS Management
Jansen AG

Das Modell „Flex-Ability“

Das unten dargestellte Modell zeigt acht verschiedene Handlungsfelder auf, die allesamt als Hebel dienen können, um die Flexibilität im Unternehmen zu erhöhen.

Flex-Ability. Copyright: Christan Havrankek, Deloitte & Touche
Flex-Ability. Copyright: Christan Havrankek, Deloitte & Touche

Checkliste für mehr Flexibilität

Abgeleitet aus dem Modell „Flex-Ability“ stelle ich euch hiermit eine Checkliste möglicher Maßnahmen zusammen, um die Flexibilität im Unternehmen zu erhöhen:

Organisation (=Interne Strukturen)

Workforce (=Beschäftigungsformen)

Placement (=Mobilität)

Redundancy (=Trennung)

Performance Management (=Beurteilungssysteme)

Pay (=Entgelt)

Skilling (=Qualifizierung)

Time (=Flexible Arbeitszeit)

Fazit – Flexibilität

Wer sich mehr Flexibilität wünscht sollte nicht nur auf Arbeitszeitmodelle achten. In der Regel ist eine Kombination mit Maßnahmen aus anderen Bereichen des dargestellten Modells sinnvoll und notwendig.

Dr. Patrick Fritz

Dr. Patrick Fritz

Flexibilität Flexibilität am Arbeitsplatz Flexibilität im Beruf

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Auf der Suche nach frischen Ideen für Ihre Führungsarbeit? Mit unserem Newsletter bekommen Sie einen Tipp pro Monat. Wohl dosiert, verständlich und übersichtlich.