Integriertes Projekt- und Prozessmanagement

Warum Projekt und Prozesse?

Schon während meiner Studienzeit waren für mich die Parallelen zwischen Projekt- und Prozessmanagement offensichtlich. Projektmanagement beschäftigt sich mit der Frage, wie bei einem „einmaligen Ablauf“ (=Projekt) gehandelt werden soll. Während Prozessmanagement der Frage nachgeht, wie bei einem „wiederkehrenden Ablauf“ (=Prozess) gehandelt werden soll. Aufgrund der Parallelen und der Überzeugung das moderne Organisationen beide Ansätze beherrschen müssen, habe ich im Rahmen meiner Diplomarbeit das „Integrierte Projekt- und Prozessmanagement Modell“ (IPPM-Modell) entwickelt:

Integriertes Projekt- und Prozessmanagement Modell

Integriertes Projekt- und Prozessmanagement

Abgeleitet vom Management-Prozess (Zielsetzung-Planung-Ausführung-Kontrolle) wird mittels standardisiertem Ablauf aufgezeigt, wie bei Projekten und Prozessen gehandelt werden soll.

Handelt es sich um einen wiederkehrenden Ablauf muss zunächst geklärt werden, welcher Geschäftsprozess oder Teilprozess genau untersucht werden soll. Anschließend wird eine IST-Analyse durchgeführt, um Schwachstellen aufzuzeigen. Die IST-Analyse zeigt, ob eine Optimierung oder ein Re-Engineering des Prozesses notwendig ist. Abschließend wird der Prozess fortlaufend kontrolliert und verbessert.

Handelt es ich um einen einmaligen Ablauf, folgt auf den Projektstart die Projektplanung. Basierend auf dem Projektauftrag, kommen Methoden zur Leistungs-, Termin- und Kostenplanung zum Einsatz. Während der Projektdurchführung verlagert sich der Methodeneinsatz zu Controlling-Instrumenten, wie z.B. dem Projekt-Fortschrittsbericht. Schlussendlich wird das Projekt, und somit der einmalige Ablauf, abgeschlossen.

Top 10 seit 01/2015

Um das IPPM-Modell, sowie zugehörige Methoden und Tools, weiter zu entwickeln, habe ich mich damals entschlossen, sämtliche Unterlagen kostenlos unter www.hochleistungsorganisation.com zu veröffentlichen.  Was vor knapp 10 Jahren als Diplomarbeit begonnen hat, verzeichnet heute mehr als 100.000 Seitenzugriffe pro Jahr – Tendenz steigend! Besonderes Interesse wecken die zahlreichen Vorlagen, die ich in monatelanger Kleinarbeit angefertigt habe:

  1. SWOT-Analyse
  2. Projektstrukturplan
  3. FMEA
  4. BCG-Matrix
  5. Risikomanagement
  6. Leistungsplanung
  7. Kommunikationsplan
  8. X-Matrix
  9. Unternehmensanalyse
  10. Stakeholder-Analyse

Fazit

Mir ist vollkommen bewusst das Methoden und Tools nicht die Lösung aller Probleme sind, sie können jedoch zumindest ein Teil der Antwort sein. Gerade wenn es darum geht, gewisse Vorgehensweisen die im Rahmen eines Change-Prozesses erarbeitet wurden, organisatorisch zu verankern. Wer sich dessen bewusst ist, bekommt im Download-Bereich knapp 50 weitere Tools, die das IPPM-Modell vervollständigen. Wer das Konzept Hochleistungsorganisation vertiefen möchte, findet auf der Webseite zahlreiche Anregungen, u.a. in folgender Präsentation:

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